Eric Naville

Gedanken im Kreis der zwölf Weltanschauungen

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Die Physikdefinitionen des William Gaede

5. Juli 2026

Die Physik gilt als die Wissenschaft vom Stoff schlechthin. Wo immer der Materialismus sich auf eine Wissenschaft beruft, beruft er sich auf sie: Wirklich ist die Materie – und was Materie ist, sagt uns die Physik. Prüft man aber die Grundworte, mit denen sie arbeitet – Energie, Masse, Feld, Kraft, Zeit –, so findet sich erstaunlich wenig Stoffliches. Man findet Zahlen, Verhältnisse, Erhaltungsgrössen; und schlägt man nach, was die Wörter bedeuten, führt die Definition im Bogen zu sich selbst zurück. Das lässt sich nicht bestreiten, es lässt sich nur zeigen: Ein Begriff ist zirkulär, oder er ist es nicht. Bill Gaede, ein argentinischer Ingenieur, der seine Physikkritik seit Jahrzehnten abseits des akademischen Betriebs veröffentlicht, hat die fünf Wörter der Reihe nach an einen einzigen Schnitt gelegt. Seine eigene Gegenlehre, die „Rope Hypothesis", steht hier nicht zur Debatte. Zur Debatte stehen die Definitionen – und die legt man am besten so vor, wie er sie vorlegt. Der Ort im Kreis ist die Art I des Materialismus, an der Stelle, wo der Mathematismus unter dem Materialismus sitzt.

Der Schnitt: Objekt oder Begriff

Gaedes Werkzeug ist eine einzige Unterscheidung, und sie ist so grundlegend, dass an ihr alles Weitere hängt. Jedes Wort des Wörterbuchs, sagt er, gehört in eine von zwei Schubladen: „All words in the dictionary can be placed in one of two categories. They are either objects or concepts. There is no third category for the purposes of Physics."1 Ein Objekt ist „that which has shape" – das, was Gestalt hat; ein Begriff ist „the relationship between two or more objects" – ein Verhältnis, und Verhältnisse haben keine Gestalt. Aus dem Schnitt folgt eine Regel für jede Wissenschaft, die diesen Namen tragen will: „If you cannot define a crucial word that makes or breaks your theory, you cannot and shouldn't use it in your dissertation. A scientific definition is one that can be used consistently throughout the dissertation."2

Und da beginnt das Erstaunliche schon beim Fundament. Kein Lehrbuch, hält Gaede fest, sagt zuerst, was ein Objekt ist: „no one in the last 10,000 years ever defined the word ‚object' for the purposes of Physics … All books jump directly into equations and other quantitative concepts."3 Er beginnt darum dort, wo die Lehrbücher aufhören zu fragen, und legt eine kleine Liste vor – jedes Wort allein aus den vorigen bestimmt:

„object: that which has shape
distance: separation between two objects
location: the set of distances of one object to all others
exist: physical presence (object + location)
motion: two or more locations of an object"

– Bill Gaede, „Foundations of Physics"

Man sehe, wie er den ersten Begriff verteidigt. Ein „devil's advocate" bringt der Reihe nach zehn geläufige Bestimmungen von „object" vor; Gaede weist jede zurück, jede aus eigenem Grund. „Ein Objekt ist, was man berühren kann" – nein: „Touch requires another object. Is the Moon not an object until the comet strikes it?" „Was man sehen kann" – nein: „See requires an object to do the seeing. Any definition of any word to be used in Science that invokes an observer, witness, testimony, opinion, feeling, perception, etc., is UNSCIENTIFIC!" „Etwas, das …" – nein: „A synonym is a circular definition (i.e., no definition at all). Words such as thing, anything, something, entity, medium, body, structure, physical, stuff, substance … are synonyms."3 Die Sinnes-Bestimmung etwa lehnt er ab, weil sie einen zweiten Gegenstand voraussetzt, den Zeugen: „touch, see, smell, taste, and hearing invariably invoke a second object: the witness. This would make the definition of object circular." Und dann der Satz, der die operationale Definition in fünf Worten aushebt: „This is not a definition, but a proof disguised as a definition."4

Am schärfsten aber ist die Bewegung, mit der er die Beweislast umdreht. Wer die Gestalt-Definition angreifen will, sagt Gaede, muss zuerst eine eigene vorlegen, die er verteidigen kann: „BEFORE a devil's advocate challenges the foregoing definition, he will be required to present and defend HIS personal version … object: ______? If the skeptic cannot fill in the blanks with a definition he can defend, he will not be allowed to challenge the ‚shape' criterion."3 Die Leere im Satz ist das ganze Argument. Sie wird sich, wie man sehen wird, bei jedem der fünf Grundworte nicht füllen lassen.

Energie

Man beginne mit dem Joker. „Energy is a convenient, multi-purpose word that the mathematicians have invented to describe everything and explain nothing. Energy is a wild card in a poker game."5 Gaede reiht die amtlichen Definitionen aneinander und lässt sie einander erklären. Energie sei die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten – „Energy is the capacity for doing work"; schlägt man Arbeit nach, ist sie „the amount of energy transferred by a force". Der Kreis ist geschlossen: Energie durch Arbeit, Arbeit durch Energie, und kein Ding ist benannt. Sein Prüfstein: „You cannot draw a picture of energy. Therefore, energy is not a physical object."5

Und hier hört der Einwand auf, Aussenseiterei zu sein, denn der freimütigste Zeuge ist die Physik selbst. Richard Feynman eröffnet in seinen Lectures das Kapitel zur Energieerhaltung mit der Kinderzimmer-Buchhaltung – eine Mutter findet abends stets 28 Bauklötze, notfalls, indem sie das Badewasser peilt – und spricht die Pointe selbst aus: „there are no blocks", es gibt keine Klötzchen. Er zieht die Folge unmissverständlich:

„It is important to realize that in physics today, we have no knowledge of what energy is. We do not have a picture that energy comes in little blobs of a definite amount. … However, there are formulas for calculating some numerical quantity …"

– Richard Feynman

Was Gaede polemisch behauptet, räumt Feynman ohne Erregung ein: eine Zahl, die man berechnet, kein Ding, das man zeigt.6 Von hier stammt Gaedes härtester Prüfsatz: „it is irrational to say that you converted energy into mass … it is like saying that you converted justice into love" – Beziehungen giesst man nicht aus einem Gefäss ins andere.5

Masse

Denselben Zirkel hat Ernst Mach schon 1883 an der Masse offengelegt, ruhiger als Gaede und lange vor ihm. Newtons amtliche Definition – Masse ist die aus Volumen mal Dichte bestimmte „Quantität der Materie" – zerfällt bei der ersten Nachfrage:

„Da wir die Dichte doch nur definiren können, als die Masse der Volumseinheit, so ist der Cirkel offenbar."

– Ernst Mach

Masse durch Dichte, Dichte durch Masse. Machs eigener Ausweg ist bezeichnend: Er ersetzt die Definition durch eine Messvorschrift und benennt damit ausdrücklich „nur ein thatsächliches Verhältniss", kein Ding.7 Gaede schliesst einen zweiten Kreis, den der Relativität: Wenn die Masse mit der Geschwindigkeit zunehme, erkläre man „the increase in mass which we know not what it is, in terms of an increase in energy, which we also know not what it is" – das Unbekannte durch das Unbekannte.8

Feld

Am reinsten schliesst sich der Kreis beim Feld, und hier zitiert Gaede die Kette gleich selbst. Er nimmt die amtlichen Bestimmungen – „field: a region of space" – und geht ihnen Wort für Wort nach:

„The words field, region, and space are synonyms: ‚field: a region of space… region: a portion of space… space: the infinite extension of field'. As long as the mathematicians define these strategic words in terms of the others, they will never understand what they are talking about."

– Bill Gaede

Feld → „a region of space" → region → „a portion of space" → space → „the infinite extension of field" → Feld. Das Wort kehrt buchstäblich zu sich zurück. Gaedes Befund: „There is no such ‚thing' as a field. … The word field represents a verb; not a noun." Und die kleine Ideengeschichte dazu: „Faraday invented it to refer to an unknown, and 200 years later the word still remains undefined." Darum die Regel: „The word field cannot be used as a noun for the purposes of science."9

Kraft

Die Kraft führt Gaede grammatisch vor. Sie sei kein Gegenstand, sondern ein Mass – „force, like all other magnitudes, is just another quantitative adverb, a generic name given to a type of motion". Und er stellt die Gleichung als das hin, was sie ist:

„adverb = adverb × adverb
force = mass × acceleration
Therefore, the word force cannot be used as a battering ram to push things along as the mathematicians perpetually do. Force is not the baseball bat, but rather what the baseball bat does to a ball."

– Bill Gaede

Die Kraft ist nicht der Schläger, sondern was der Schläger dem Ball tut – ein Tun, kein Ding; und wer mit ihr „Dinge anstösst", behandelt ein Adverb wie einen Stein. Den Widerspruch treibt Gaede bis in die Quantentheorie, die dieselbe Kraft zugleich als Trägerteilchen ausgebe: „push itself is a stone."10 Auch das hat die erste Garde vorgezeichnet. Henri Poincaré liess 1902 die Definitionen von Kraft und Masse im Kreis aufmarschieren – Kraft sei „the product of the mass and the acceleration", warum dann nicht sagen, Masse sei „the quotient of the force by the acceleration"? – und schloss: „These difficulties are insurmountable."11

Zeit

Die Zeit endlich behandeln die Physiker, sagt Gaede, „as something that has shape like a rock or a house or a tree"; man könne eine Minute berühren, die Schwerkraft verbiege eine Reihe von Sekunden. Dagegen setzt er die nüchterne Bestimmung. Die Zeit der Mathematik sei eine Zahlengerade: „quantitative time … is a number line, a direction-less series of numbers … time is a scalar. It points to nowhere!" Sie sei ein Adverb, kein Nomen – „Time qualifies how something moves. It doesn't qualify the ‚something' itself. A dimension is to a photograph what time is to a movie." Und seine eigene Doppel-Definition, die die Zeit als Verhältnis fasst statt als Ding: „qualitative time … A qualitative relation established between two locations of an object"; „quantitative time … A numerical relation established between two motions, one of which is a pre-established standard."12 Fünf Wörter, fünf Mal dieselbe Leere im Satz: Keines liess sich mit einem Ding füllen.

Zeigen, nicht erklären

Warum diese Beharrlichkeit? Weil hinter ihr ein Bild davon steht, was Physik zu tun hätte. Ein Objekt, sagt Gaede, wird nicht erklärt, es wird vorgezeigt: „Objects, we illustrate. Concepts, we define. We don't define the word table. We point and utter a sound."1 Erklären heisst dann, einen anschaubaren Mechanismus zeigen – eine Theorie, von der sich ein Film drehen liesse: „The language of Physics is ILLUSTRATION! He who cannot make a motion picture of his theory is not doing Physics!" Die Hypothese ist ihm das Standbild, die Theorie der Film; ein Vogel ist nicht dasselbe wie ein fliegender Vogel, ein Junge nicht dasselbe wie ein laufender Junge – „One is a movie. The other is a photograph."1 Der Prüfstein ist nicht das Experiment und nicht die Vorhersage, sondern die Darstellbarkeit: „If it can not be illustrated or visualized, then it is not real." Und darum steht am Ende die Trennung, die alles ordnet: „Proof is for math. Science never proves. Math describes abstract dynamic concepts whereas science illustrates static physical objects, and explains phenomena."13

Das Urteil

Legt man diesen Massstab an die Grundworte, so fällt Gaedes Urteil hart aus, und er spricht es in seinen eigenen Worten. Wo ein Mass zum Ding erklärt wird, ein Adjektiv zum Substantiv, sei die Physik zur Religion geworden: „Mathematics becomes a religion when the mathematicians attempt to provide a physical interpretation to their functions … This religion is known as Mathematical Physics, an irrational discipline."14 Nicht das Übernatürliche wirft er ihr vor, sondern das Irrationale in seinem Sinn – das nicht Vorstellbare: „Mathematical Physics is for the most part irrational … If we are going to invoke magic or an unfathomable agent or process, then we can explain absolutely anything and understand absolutely nothing."15 Die Verwandlung selbst hat er, in seinem Buch, in ein Bild gefasst, das die fünf Grundworte auf einmal trifft:

„A mathematician is a magician who converts adjectives into nouns: continuous into continuum, infinite into infinity, infinitesimal into location, 0D into point, 1D into line, curved into geodesic."

– Bill Gaede, Why God Doesn't Exist

Das Adjektiv stetig wird zum Ding Kontinuum, das Verhalten Feld zum Gegenstand, das Adverb Kraft zum Stein – und Gaede nennt den, der diese Wörter in die Wörterbücher schrieb, mit einem eigenen Wort einen „mathemagician", keinen Physiker.16

Im Bild dieser Webseite hat jede Weltanschauung ihre Substanz: dem Materialismus gehört die Materie, der Körper; dem Mathematismus das Mathema, die Form. Die Grundworte der Physik – Erhaltungsgrösse, Funktion, Verhältnis, Zahl – gehören sämtlich der zweiten. Das ist kein Tadel: Als Rechenwerk ist die Physik triumphal, ihre Voraussagen treffen ein, und eine Physik, die ihre Grundworte ehrlich als Rechengrössen führte, verlöre keine einzige ihrer Gleichungen. Mangelhaft wird ihr Begriff erst dort, wo die Rechengrösse unbemerkt zum Ding erklärt wird – wo Energie „fliesst" wie ein Stoff, das Feld den Raum „erfüllt" wie ein Nebel, die Zeit sich „dehnt" wie ein Band. Ein Materialismus, der seinen Stoff nur noch in Formen zu fassen bekommt, ist an seinen eigenen Begriffen gemessen Mathematismus geworden – er weiss es nur nicht. Was die Materie selbst sei, bleibt damit offen; offener jedenfalls, als die Selbstsicherheit des Wortes „Physik" vermuten lässt.

Quellen

  1. Bill Gaede, „MPEU" (die zwei Kategorien: „All words in the dictionary … either objects or concepts. There is no third category …"; „Objects, we illustrate. Concepts, we define. … We point and utter a sound"; „The language of Physics is ILLUSTRATION! He who cannot make a motion picture of his theory is not doing Physics!"; „a bird is not the same as a flying bird … One is a movie. The other is a photograph") – youstupidrelativist.com/MPEU.html, [direkt] gelesen. „concept: the relationship between two or more objects" nach der Methoden-Ausformulierung der „Rational Science"-Bewegung (rationalsciencemethod.blogspot.com, verfasst von „Mike H", nicht Gaede – als Gemeinschafts-Fassung geführt).
  2. Bill Gaede, „The five unscientific words of Mathematical Physics" (die „golden rules": „If you cannot define a crucial word … you cannot and shouldn't use it"; „A scientific definition is one that can be used consistently throughout the dissertation"; „If you cannot draw it, it doesn't belong in Physics") – youstupidrelativist.com/02Sci/07Words/00SumWords.html, [direkt].
  3. Bill Gaede, „Physics deals with objects" / „MPhyz" (kein Lehrbuch definiert „object"; die Definitionsliste object/distance/location/exist/motion; die zehn Schein-Definitionen und die Beweislastumkehr „object: ______?") – youstupidrelativist.com/MPhyz.html, [direkt]. Die zitierte Liste steht dort als „Foundations of Physics"; eine leicht abweichende Fassung findet sich in der Methoden-Ausformulierung (Anm. 1).
  4. Bill Gaede, „What is an object?" (die Sinnes-Definition setzt „a second object: the witness" voraus und ist darum zirkulär; „This is not a definition, but a proof disguised as a definition") – frei lesbare Buch-Grundlegung, ropehypothesis.com/foundations-of-physics/what-is-an-object/, [direkt].
  5. Bill Gaede, „Energy" (Nomen/Verb/Adverb; der Arbeit-Kreis „capacity for doing work" ⇄ „the amount of energy transferred by a force"; „You cannot draw a picture of energy"; „it is irrational to say that you converted energy into mass") – youstupidrelativist.com/02Sci/07Words/01Energy.html, [direkt].
  6. Richard P. Feynman, Robert B. Leighton, Matthew Sands: The Feynman Lectures on Physics, Bd. I, Kap. 4 „Conservation of Energy", Abschn. 4–1 („there are no blocks"; „in physics today, we have no knowledge of what energy is"), [direkt].
  7. Ernst Mach: Die Mechanik in ihrer Entwickelung, 3. Aufl., Leipzig 1897, S. 188 („der Cirkel offenbar") und S. 211 f. („nur ein thatsächliches Verhältniss"; im Massenbegriff liege „keine Theorie"); Erstauflage 1883. [direkt].
  8. Bill Gaede, „Mass confusion in Special Relativity" („the increase in mass which we know not what it is, in terms of an increase in energy, which we also know not what it is") – youstupidrelativist.com/05SR/02Mass/00SumMass.html, [direkt].
  9. Bill Gaede, „The mathematicians have no idea what a field is" (der geschlossene Kreis field → region → space → field; „There is no such ‚thing' as a field … The word field represents a verb; not a noun"; „Faraday invented it to refer to an unknown, and 200 years later the word still remains undefined"; „cannot be used as a noun for the purposes of science") – youstupidrelativist.com/06QM/01Field/01TwoFields.html, [direkt].
  10. Bill Gaede, „The mechanics use the word force as a physical object" („adverb = adverb × adverb / force = mass × acceleration"; „not the baseball bat, but rather what the baseball bat does to a ball"; „push itself is a stone") – youstupidrelativist.com/06QM/02Force/00SumForce.html, [direkt].
  11. Henri Poincaré: Science and Hypothesis, London 1905 (frz. Original 1902), Kap. VI, S. 97 f. (der Kreis Kraft ⇄ Masse; „These difficulties are insurmountable"), [direkt]. Deutsche Wiedergaben der englischen Übersetzung: eigene Übersetzungen.
  12. Bill Gaede, „Time is a number line and not a dimension" („time is a scalar. It points to nowhere!"; „A dimension is to a photograph what time is to a movie"; die qualitative/quantitative Doppel-Definition) – youstupidrelativist.com/01Math/05Dim/08Time.html, und „How can relativists stretch time?" (…/05SR/03Time/00SumTime.html), [direkt].
  13. Bill Gaede, „Scientists don't know what Science is" („Science is not about predictions, falsification, or experimentation"; „If it can not be illustrated or visualized, then it is not real"; „Proof is for math. Science never proves") – youstupidrelativist.com/02Sci/00SumSci.html, und die Methoden-Ausformulierung (Anm. 1), [direkt].
  14. Bill Gaede, „Mathematical Physics is a religion" / „00SumLang" (nach Why God Doesn't Exist) („Mathematics becomes a religion …"; „an irrational discipline"; „An equation … will not tell us WHAT a chair IS") – youstupidrelativist.com/01Math/09MathPhyz/00SumLang.html; dazu „Mathematics is a science of behavior. Physics is the science of existence" (…/01Math/00SumMath.html), [direkt].
  15. Bill Gaede, „Science and Religion" („Mathematical Physics is for the most part irrational"; „Mathematical Physics is entirely irrational; none of it survives"; „If we are going to invoke magic … we can explain absolutely anything and understand absolutely nothing") – youstupidrelativist.com/02Sci/03SciRel.html, [direkt].
  16. Das Bild „A mathematician is a magician who converts adjectives into nouns …" und „The mathematicians are the priests of the modern world" stammen aus Gaedes Buch Why God Doesn't Exist (breit belegt u. a. über die Goodreads-Autorenseite mit Werk-Zuschreibung; nicht auf den freien Webseiten lokalisiert – als Buch-Zitate geführt). Die Wortmarken „mathemagician" und „Mathemagix" hingegen stehen wörtlich auf MPhyz („put in the dictionaries … by mathemagicians and not by physicists"), [direkt].

Zur Arbeitsweise: Gaedes Demonstrationen sind aus seinen eigenen, frei zugänglichen Seiten im Rohtext gelesen (youstupidrelativist.com und die Buch-Grundlegung auf ropehypothesis.com; alle Stellen [direkt], Abruf 2026-07-10) und im englischen Original wiedergegeben, in seiner eigenen Schreibung und Grossschreibung; die deutschen Fassungen daneben sind eigene Übersetzungen. Getrennt gehalten ist, was Gaede an amtlichen Definitionen anführt (die Wörterbuch-/Lehrbuch-Zitate) und was seine eigene Vorführung ist. Zwei Zuordnungen sind ausdrücklich vermerkt: Die Priester-/Magier-Sätze sind Zitate aus dem Buch Why God Doesn't Exist, nicht von den Webseiten (Anm. 16); der Methodentext „The Rational Scientific Method" stammt vom Autor „Mike H" der „Rational Science"-Bewegung, nicht von Gaede selbst, und ist als Gemeinschafts-Fassung geführt (Anm. 1). Feynman, Mach und Poincaré sind in ihren Ausgaben nachgesehen; sie ziehen aus dem Befund nicht Gaedes Schluss, verzeichnen aber denselben Zirkel. Gaedes Rope Hypothesis – seine eigene Lichtlehre – ist hier nicht behandelt; sein Status als „Physicist" ist Selbstauskunft ohne belegten akademischen Abschluss. Nichts davon entscheidet über die Definitionen: Ein Begriff ist zirkulär, oder er ist es nicht.